Allgemeine Informationen

Häufig gestellte Fragen beantworten Ihnen schon hier - für weitere Auskünfte steht Ihnen unsere Pressesprecherin Frau Metz gerne zur Verfügung.

Katzen und Hunde sind die Lieblingstiere der Deutschen. Wie viele von ihnen leben zurzeit in Deutschland?

Rund 8,2 Millionen Katzen und 5,4 Millionen Hunde.

Wie viel Geld investieren die Deutschen in ihre Haustiere?

Circa 3,7 Milliarden Euro fließen jährlich in Fertigfutterkosten und Ausrüstung rund ums Haustier. Hinzu kommen Ausgaben für Tierärzte, Tierbetreuung und Tierbestattungen.

Wie viele Hunde und Katzen versterben jährlich und wo werden sie bestattet?

Rund 1,3 Millionen Hunde und Katzen versterben pro Jahr. Und nur 50 Prozent werden auf Privatgrundstücken beerdigt. Ein Großteil der verbleibenden Tiere wird in Krematorien verbrannt. Rund 10.000 erfahren eine körperliche Beisetzung auf einem Tierfriedhof. Tendenz steigend.

Wie hoch schätzen Sie den Umsatz der Tierbestattungsindustrie ein?

Der jährliche Umsatz rund um die Tierbestattung wird auf 16 bis 20 Millionen Euro geschätzt. Einen dementsprechenden Zulauf erfährt auch die Industrie rund um die Tierbestattung.

Wie viele Tierbestatter gibt es zurzeit?

Zurzeit gibt es rund 160 Tierbestatter.

Seit wann gibt es Tierbestattungen?

Würdevolle Tierbestattungen gibt es seit mindestens 10.000 Jahren. Die ersten Spuren führen nach Israel und Zypern. Und auch im Alten Ägypten gehörten rituelle Tierbestattungen zur Kultur. Eine Tradition, der durch Mittelalter und Renaissance hindurch Könige und andere führende Köpfe folgten. Allen voran König Friedrich II., der „Alte Fritz“, der am Potsdamer Schloss Sanssouci ein Grabmal für seine Windspiele errichten ließ, das noch heute Scharen von Touristen anzieht. Die Neuzeit der Tierbestattung begann 1899 in Paris. Der Cimetière des Chiens wird damals zum Anziehungspunkt für Menschen, die ihrem Hund ein Denkmal setzen wollen. Hinzu gesellen sich berühmte Namen: Lawinenhund-Barry, der Bernhardiner, der über 40 Menschen das Leben rettete, Rin Tin Tin, ein vierbeiniger Hollywood-Star und andere prominente Hunde.

Und wie verlief die Entwicklung in Deutschland?

In Deutschland legten zuerst Tierheime kleine Friedhöfe an. Gefolgt von zahlreichen Privatinitiativen und schließlich der Eröffnung des ersten deutschen Tierkrematoriums in München, der „Tiertrauer München“, vor fast 40 Jahren. Inzwischen gibt es bundesweit fast 30 Krematorien  und rund 120 Tierfriedhöfe. Mit der Anzahl der Krematorien und Tierfriedhöfe stieg auch die Zahl der Tierbestatter.

Was kostet eine Tierbestattung durchschnittlich?

Ein 60 x 100 Zentimeter großes Grab schlägt durchschnittlich mit 125 Euro für die Beisetzung und 75 Euro Pflegekosten jährlich zu Buche. Bei einer Einzelkremierung fallen für eine Katze oder einen kleinen Hund rund 200 bis 300 Euro an. Hinzu kommt die Urne, deren Preis – abhängig von Material und Machart - zwischen 80 und 1000 Euro liegt.